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Ratgeber

Mit dem Hund in der Kabine fliegen

Wann Ihr Hund unter dem Sitz mitreisen darf, die Gewichtsgrenzen und was die Transportbox-Vorschriften tatsächlich bedeuten.

4 Min. Lesezeit
Mit dem Hund in der Kabine fliegen

Die Größengrenze

Die Mitnahme in der Kabine gilt für kleine Hunde und Katzen, die in eine belüftete Transportbox unter dem Sitz vor Ihnen passen — üblicherweise bis 8–9 kg inklusive Box. Darüber hinaus reisen sie im Frachtraum oder als Fracht.

Langstrecke ist anders

Etliche Fluggesellschaften erlauben Tiere in der Kabine auf Kurz- und Mittelstrecken, nicht aber auf internationalen Langstreckenflügen. Prüfen Sie stets den konkreten Flug, nicht nur die allgemeine Richtlinie der Airline.

Erst das Tier buchen, dann den Sitzplatz

Airlines begrenzen die Anzahl der Tiere pro Kabine. Reservieren Sie den Platz für Ihr Tier, sobald die Route feststeht — er ist eine knappere Ressource als Ihr eigener Sitzplatz.

Die Box muss zweimal passen

Der Unterbringungsraum unter dem Sitz unterscheidet sich je nach Flugzeugtyp und sogar je nach Sitzreihe, und veröffentlichte Höchstmaße bewegen sich meist um 43 x 30 x 20 cm für weiche Taschen — die genaue Zahl legt jedoch jede Airline selbst fest, nicht ein einheitlicher Standard. Dieselbe Box muss zudem erlauben, dass Ihr Hund natürlich aufstehen, sich umdrehen und sich hinlegen kann — genau das prüft das Personal am Gate. Weiche Seiten lassen sich in den Raum hineindrücken, eine starre Box meist nicht. Messen Sie die Tasche selbst nach, statt sich auf das Etikett zu verlassen, und prüfen Sie die Grenze für jeden Flug der Reiseroute.

Der Tag am Flughafen

Bei Tieren in der Kabine entfällt meist das Online-Check-in, planen Sie also mehr Zeit am Schalter ein, wo Dokumente geprüft und die Gebühr erhoben wird. Rechnen Sie damit, Ihren Hund selbst durch die Sicherheitskontrolle zu tragen, während die leere Box durch den Scanner läuft; ein Geschirr mit Leine verhindert den unangenehmsten Moment. Der Hund muss vom Boarding bis zur Ankunft in der Box bleiben, unter dem Sitz statt auf Ihrem Schoß. Von einer Sedierung raten Tierärzteverbände einhellig ab, da sie Atmung und Temperaturregulierung in der Höhe beeinträchtigt — fragen Sie Ihren Tierarzt stattdessen nach beruhigenden Alternativen.